CHANGE-MODULE
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Abfall
Warum ist dein Abfall wichtig?

Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der wir uns meist nicht um den Abfall kümmern, den wir produzieren. Dies – und die Tatsache, dass der Preis von Verpackungen nur durch ihren Herstellungsprozess beeinflusst wird – hat zu einem massiven Anstieg der Kunststoffproduktion geführt, mit der schrecklichen Folge, dass Plastikmüll oft in unserem Ozean, in der Natur und auf Mülldeponien landet. Jedes einzelne Stück Plastik, das jemals hergestellt wurde, existiert bis heute und wird auch noch in Hunderten von Jahren existieren, was die große Frage aufwirft, was mit all diesem Plastik geschehen soll.
Natürlich ist es nicht nur Plastik, das unsere Erde verschmutzt, auch andere Industrieprodukte und -hemikalien, giftige Stoffe, radioaktives Material und andere neue Arten von technisch entwickelten Materialien oder Organismen gelten als „neuartige Stoffe“ und können sehr lange in der Umwelt verbleiben und potenziell irreversible Schäden verursachen. Diese Schadstoffe werden von der Industrie, von Regierungen und anderen Stellen emittiert, die wir als einzelne Verbraucher nicht sofort ändern können. Dieses Modul konzentriert sich auf die Verschmutzung durch Plastik und die Verschwendung von Lebensmitteln, da dies Dinge sind, die wir durch eine Änderung unseres individuellen Verhaltens bekämpfen können.
Lebensmittelverschwendung ist – im Gegensatz zu vielen anderen Aktivitäten wie z.B. Stromerzeugung oder Mobilität – ohne jeden Nutzen und macht dennoch bis zu 8 % der Treibhausgasemissionen aus. Etwa 30 % aller produzierten Lebensmittel werden verschwendet – eine beschämende Zahl, die noch trauriger ist, wenn man bedenkt, wie viele Menschen in unserer Welt immer noch an Hunger leiden. Für Erzeugung, Transport, Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln werden Energie, Kraftstoff und Wasser verbraucht. Dabei werden Treibhausgase freigesetzt, die zum Klimawandel beitragen. Die Verschwendung von Lebensmitteln ist dabei nicht nur eine Verschwendung von Geld und von Ressourcen, die für die Produktion der Lebensmittel benötigt werden: Wenn sie weggeworfen werden, zersetzen sie sich und erzeugen obendrein Methan, ein besonders potentes Treibhausgas. Damit ist die Verschwendung von Lebensmitteln doppelt schlecht für die Umwelt, und das alles, obwohl sie größtenteils vermeidbar ist.
Unser Planet ertrinkt in Plastik. Es gibt fünf Müllstrudel in unseren Ozeanen: einen im Indischen Ozean, zwei im Atlantik und zwei im Pazifik. Der größte und berüchtigtste ist der Great Pacific Garbage Patch mit einer Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern, was etwa das Dreifache der Größe Frankreichs entspricht. Die Kunststoffe zersetzen sich durch Sonneneinstrahlung, Wellen, Meereslebewesen und Temperaturschwankungen, was zu einem exponentiellen Anstieg der Mikroplastikkonzentration im Meer führt. Hinzu kommt, dass Mikroplastik, wenn es erst einmal so klein ist, nur sehr schwer zu entfernen ist und von Meerestieren oft mit Nahrung verwechselt wird. Fische, Meeresschildkröten, Seevögel und andere Meeressäugetiere verschlucken Plastik und ersticken entweder daran, verhungern, weil sie glauben, satt zu sein, oder erleiden innere Verletzungen, die für diese Tiere tödlich sein können. Die Meerestiere verheddern sich auch in Fischernetzen und anderen Plastikteilen, und sogar die Strände sind so verschmutzt, dass beispielsweise die Fortpflanzung von Meeresschildkröten beeinträchtigt wird. Derzeit wird geschätzt, dass etwa 60 % aller Seevogelarten Plastik verschluckt haben; dieser Prozentsatz wird bis 2050 voraussichtlich auf 99 % ansteigen. Plastik ist ein echter Killer für die Biodiversität auf unserem Planeten; deshalb ist es so enorm wichtig, unseren Plastikverbrauch und -müll stark zu reduzieren.
Größte Wirkung
1. Reduce – Reduzieren

Warum ist es wichtig, unseren Abfall zu reduzieren?
Die Verringerung unseres individuellen Abfalls, insbesondere von Kunststoff- und Verbundstoffabfällen (z.B. TetraPak), ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, die Auswirkungen der Umweltverschmutzung auf unsere Erde zu minimieren. Einerseits ist es wichtig, Abfall zu reduzieren, um unseren Konsum effizienter und gleichmäßiger zu gestalten, und gleichzeitig bedeutet eine Reduzierung unseres Abfalls zugleich eine Verringerung der vielen negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt und die Artenvielfalt. Außerdem sparen Müllvermeidung und bewusster Umgang mit Ressourcen Geld.
Lebensmittelabfälle reduzieren
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Plane deine Mahlzeiten und kaufe nur das, was du in der Woche brauchst: Das spart Geld und Zeit.
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Kaufe auch „unschöne“ oder anders aussehende Obst- und Gemüsesorten, denn sie werden oft weggeworfen, wenn niemand sie kauft, obwohl sie genau gleich schmecken.
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Miss die Portionsgrößen von Nudeln, Reis und anderen Grundnahrungsmitteln ab, um die richtige Menge zu kochen.
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Lagere Lebensmittel vernünftig (nutze eine Gefriertruhe, wenn du eine hast), indem du Etiketten, Datumsangaben und die richtigen Behälter verwendest. Und: Kenne die Etiketten deiner Lebensmittel. (Zur Orientierung im Etiketten-Dschungel gibt es in vielen Ländern mittlerweile verschiedene Ratgeber und Tipps, z.B. von Verbraucher- und Umweltorganisationen.)
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Teile Essen. → Viele Bäckereien, Kantinen, Restaurants und Geschäfte nutzen Apps und andere Informationskanäle, um Essensreste nach Ladenschluss zu verteilen – da kann man oft auch einen guten Deal machen!
Liebe deine Reste – bewahre sie richtig auf und lerne neue Rezepte für die Resteverwertung → Hier sind einige Rezeptvorschläge.
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Friere Brot ein, wenn du zu viel davon hast, oder feuchte altes Brot an und gib es in den Ofen, damit es wieder knusprig wird. Wenn das Brot zu hart ist, zerkleinere es und verwende es als Paniermehl.
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Backe Bananenbrot und Pfannkuchen – mit braunen, matschigen, überreifen Bananen schmecken sie noch besser.
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Friere Obst ein, bevor es schlecht wird: Damit kannst du später Smoothies machen oder Marmelade oder Gelee daraus kochen.
Kompostiere organische Lebensmittelabfälle. Hierzu einige Tipps:
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Wenn du über ein kommunales Programm kompostierst, kannst du auch Fleisch und Knochen kompostieren. Wenn du jedoch deine eigenen Abfälle im Garten kompostierst, solltest du Fleisch vermeiden, da es Nagetiere anlockt.
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Kaffeesatz und Eierschalen können direkt als Dünger verwendet werden.
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Lege dir Hühner zu: Sie fressen den größten Teil deiner organischen Lebensmittelabfälle. Wenn du dich um ein Tier kümmerst und etwas über den Kreislauf deiner Lebensmittel lernst, lernst du und deine Lieben auch wichtige Lektionen fürs Leben.
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In einer belgischen Stadt, in der 2.000 Familien drei Hühner geschenkt wurden, konnten durch die Anwesenheit dieser 6.000 städtischen Hühner und die Anleitung zu ihrer Pflege 100 Tonnen Abfall vermieden werden, die sonst auf einer Mülldeponie gelandet wären. Learn more here.
Reduziere Einwegverpackungen aus Kunststoff und Verbundstoffen
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Vermeide Produkte, die in Verbundverpackungen geliefert werden. Einige Beispiele sind TetraPak oder Pappbecher und Behälter, die mit Wachs oder Plastik beschichtet sind.
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Kaufe Gemüse auf dem Markt oder in verpackungsfreien Geschäften (‚Unverpackt‘-Läden).
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Kaufe in großen Mengen ein und vermeide in kleinen und kleinsten Portionen abgepackte Produkte.
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Nimm eigene wiederverwendbare Behälter mit, um Einwegverpackungen zum Mitnehmen zu vermeiden (z.B. im Take away– oder auch im normalen Restaurant: um das mitzunehmen, was übrigbleibt, wenn die Portion mal zu groß war).
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Verwende ein Mehrwegsystem für Kaffeebecher und -schalen, falls in Läden und an Ständen in deiner Region verfügbar. Oft sparst du auch Geld für dein Getränk oder dein Essen, wenn du die nachhaltige Variante wählst.
Im Badezimmer:
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Verwende alternative Körperpflegeprodukte: Shampoos, Seifen und Deodorants kannst du ohne Plastikverpackungen kaufen. Außerdem halten sie in der Regel länger, was wieder deinen Geldbeutel schont.
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Schau dich um nach Zahnbürsten, Geschirrschrubbern und Schwämmen, die aus natürlichen Materialien wie Sisal, Bambus usw. hergestellt werden.
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Ersetze Plastikwattestäbchen durch Papierwattestäbchen oder wiederverwendbare Wattestäbchen.
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Ersetze eine Plastikzahnbürste durch eine Bambuszahnbürste.
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Ersetze Rasierer aus Plastik durch solche aus Metall.
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Ersetze einen Luffaschamm aus Plastik durch einen Waschlappen aus Naturfasern oder einen natürlichen Luffaschwamm.
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Ersetze einen Plastikkamm bzw. eine Plastikbürste durch einen Bambuskamm bzw. eine Bambusbürste.
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Ersetze Zahnseide aus Kunststoff durch Zahnseide aus Wachs.
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Wenn du deine Toilettenbürste ersetzt, achte darauf, dass die nächste nicht aus Plastik ist.
In der Küche:
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Ersetze Frischhaltefolien durch Bienenwachswickel oder wiederverwendbare Silikonhüllen.
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Spülmittel, Spültabs, Klarspüler und Co. können entweder mit wenigen Zutaten selbst hergestellt oder in Nachfüllformaten gekauft werden (z.B. Nachfülltabs, die nur in kleinen Beuteln verpackt sind und nur Wasser zum Auffüllen der alten Flasche benötigen).
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Lust auf vegane Milchalternativen? Einige Unternehmen bieten z.B. Haferdrinkpulver an, das dir das Schleppen der schweren Tetrapacks erspart und die Umwelt nicht mit unnötigem von Müll belastet.
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Verwende plastikfreie Teebeutel oder losen Tee.
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Vermeide nach Möglichkeit Müllsäcke und werfe deine Abfälle direkt in den großen Mülleimer oder Mülltonne – dein Mülleimer und deine Tonne bleiben geruchsfrei, wenn du sie regelmäßig auswäschst.
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Anstelle von Plastikschnüren, kaufe solche aus Baumwolle.
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Anstelle von Kochutensilien aus Plastik, benutze solche aus Holz oder Metall.
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Ersetze einen Plastikschwamm durch einen Naturschwamm oder eine Naturfaserbürste.
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Anstelle eines Geschirrabtropfers aus Plastik benutze einen aus Holz oder Metall.
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Anstelle von Plastikschüsseln und Tupperware, benutze Metall- und Glasgefäße.
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Anstelle von Scneidebrettern aus Plastik, nutze lieber Holzbretter.
Reduziere andere Arten von Abfall
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Anstelle von Wäscheklammern aus Plastik, nutze solche aus Holz.
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Lass dir deine Rechnungen, Belege, Bankauszüge, und ähnliche Post per E-Mail zustellen anstatt auf Papier.
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Bringe ein Schild „Keine Werbung, keine kostenlosen Zeitungen“ an deinem Briefkasten an, um die Flut von gedrucktem Werbematerial zu stoppen. → Weitere Informationen zur Reduzierung deines Papierverbrauchs findest du im Modul Biodiversität (unter ‚Einfache Schritte‘).
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Falls verfügbar, kaufe Getränke in wiederverwendbaren Flaschen (im Rahmen eines Pfandsystems) statt in Einwegflaschen.
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Verwende Pappkartons wieder oder schaue dich nach Rücknahmesystemen um: Einige Offline-Geschäfte nehmen gebrauchte, vollständige Papppakete als Spende zurück, um sie für weitere Sendungen von sich oder anderen interessierten Privatpersonen zu verwenden.
→ Weitere Tipps zum Vermeiden von Plastik, Verpackungen und Anderem findest du im Modul Lebensstil (siehe insbesondere: Größte Wirkung, 2. Intelligent einkaufen).
2. Reuse – Wiederverwenden

Warum ist es wichtig, Dinge wiederzuverwenden?
Durch die Wiederverwendung erhalten Gegenstände, die sonst Einwegartikel wären, ein zweites oder sogar mehrere Leben. Das verändert unsere Wegwerfmentalität und reduziert Müll. Einige Länder, wie die Staaten der Europäischen Union, haben die Verwendung bestimmter Einwegkunststoffe verboten, was diesen Übergang weg-vom-Einweg noch einfacher macht.
Hier sind einige Tipps und konkrete Beispiele:
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Besorge dir eine wiederverwendbare Wasserflasche, Thermoskanne, Lunchbox und Besteck, um den Kauf von Einwegverpackungen zu vermeiden.
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Verwende Plastiktüten wieder: für andere Einkäufe, um nasse Kleidung oder Schuhe im Koffer aufzubewahren, und für vieles andere mehr.
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Versuche, alte Kleidungsstücke aus deinem Kleiderschrank in deine aktuellen Outfits zu integrieren oder veranstalte eine Kleidertauschparty – z.B. mit deinem Change Club oder in deiner Nachbarschaft.
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Repariere, was du hast. – Zum Beispiel: Eine Jacke, deren kaputter Reißverschluss nicht mehr schließt. Ein Heizkessel, der kein Wasser mehr kocht, weil sein Kontakt beschädigt ist. – Bringe solche Dinge zu einem Schneider, einem Reparatur-Café usw. Es gibt Menschen, die dir, deinem Geldbeutel und der Umwelt helfen können.
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Verwende Plastikbecher wieder als Behälter für Lebensmittel, Schrauben oder als Pflanzentöpfe.
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Verwende leere Glasgefäße für selbstgemachte Marmelade, Setzlinge von Pflanzen oder als Behälter für andere Dinge.
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Bewahre Schnüre und andere Klammern an Verpackungen auf, um sie auf vielfältige Weise zu verwenden.
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Bastele eine Pinnwand aus alten Weinkorken oder verwende sie als Feueranzünder.
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Verwende Eierkartons, um Setzlinge zu pflanzen, kleine Dekoration oder Schmuck darin aufzubewahren, deine Schrauben und Muttern zu ordnen oder als schützendes Verpackungsmaterial.
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Mache Putzlappen aus deiner alten Kleidung.
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Bastele Taschen oder Aufnäher aus Jeans.
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Spende oder verkaufe alte Dinge, die du nicht mehr brauchst – vielleicht findet jemand Anderes Verwendung dafür.
Schau über den Tellerrand und werde kreativ!
3. Recycle – Stofflich verwerten

Warum ist Recycling wichtig?
Recycling dient der stofflichen Verwertung und verringert dadurch die Notwendigkeit der Produktion neuer Kunststoffe. Recycling ist zentraler Baustein für einen Wertstoffkreislaufs und einer so weit wie möglich geschlossenen Kreislaufwirtschaft.
Hier einige Tipps und konkrete Beispiele:
→ Recycele Papier, Kunststoffe, Glas und Metalle, wo immer es möglich ist. Dadurch wird die Abfallmenge, die auf Deponien landet, erheblich reduziert:
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Manchmal bedeutet das, dass du deine Abfälle trennen musst, z.B. den Joghurtdeckel vom Becher oder ein Plastikfenster von einer Nudelpackung.
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Beachte, dass die Möglichkeiten zum Recycling von Abfällen nicht in jeder Gemeinde gleich sind: Aufgrund unterschiedlicher Recyclinganlagen können einige Städte die meisten Arten von Kunststoffen verarbeiten, während andere nur bestimme Verpackungen und Stoffe annehmen. Wirf einen Blick auf deine lokalen Richtlinien und Angebote zur Mülltrennung.
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Einige Verpackungen erlauben bereits die Trennung von Verbundstoffen. Nutze es!
→ Informiere dich, wie du deinen Abfall richtig entsorgen und recyceln kannst – das kann je nach Wohnort sehr unterschiedlich sein. Informiere dich auch darüber, wie deine Gemeinde mit anderen Abfällen umgeht, wie z.B.:
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Sondermüll wie Medikamente, Lösungsmittel, Batterien, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren, Pestizide und halbleere Behälter mit Farben und Klebstoffen, Speiseö → Erkundige dich bei deiner Gemeinde nach Abhol- oder Sammelstellen für diese Abfälle bzw. die empfohlene Art der Entsorgung. Speiseöl z.B. kann oft in einen verschließbaren Behälter gefüllt und in die Restmülltonne geworfen werden.
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Electronic wie Kabel, kleine elektronische Geräte wie Telefone, Taschenrechner, mp3-Player, andere Geräte wie Mixer, Pürierstab, Mikrowelle → Elektrogeräte kannst du oft in den Laden zurückbringen oder an einer Sammelstelle abgeben, so dass die Rohstoffe recycelt werden können.
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Sperrmüll wie Möbel, Waschmaschinen und Geschirrspüler → Sie müssen oft von einem speziellen Müllwagen abgeholt werden.
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Altkleider und Schuhe → Suche nach Wohltätigkeitsorganisationen, die gebrauchte Kleidung und Schuhe entgegennehmen. → Gib deine Kleidung und Schuhe in einem Second-Hand-Laden ab. → Oder wirf sie in Kleidercontainer, wenn es solche in deiner Stadt gibt – aber erkundige dich, was danach mit den Kleidern geschieht. (Manche werden einfach in Drittländer verschifft, was dort wiederum lokal zu Problemen führen kann.)
→ Hinterlasse keine Abfälle – das klingt zwar ziemlich offensichtlich, ist aber dennoch wichtig und stets im Hinterkopf zu behalten:
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Lasse keinen Müll zurück, schon gar nicht in der Natur.
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Wirf keinen Müll aus dem Autofenster, sorge dafür, dass du dafür eine Mülltüte im Auto hast. Das gilt auch für Bioabfälle → mehr dazu im Modul Biodiversität.
→ Achte darauf, deine Mülltonnen sicher zu verschließen und deine Müllsäcke zuzubinden, damit kein Müll im Wind davonfliegen kann.
→ Werfen deine Zigarettenstummel weg – achte darauf, dass sie aus sind, damit sie den Mülleimer nicht in Brand setzen.
→ Wirf deinen Kaugummi stets in einen Mülleimer.
→ Nimm eine kleine Tüte mit, um den Müll aufzusammeln, der dir täglich begegnet.
Mehr Informationen
Einfache Schritte
Veränderungen erreicht man nicht immer mit dem großen Wurf. Das Wichtige ist, anzufangen, Erfolge zu sehen und dranzubleiben. Hier sind einige kurze Tipps, um in einen nachhaltigeren Umgang mit Abfall einzusteigen.
Plane deine Mahlzeiten:
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Plane deine Mahlzeiten für die Woche, bevor du einkaufen gehst, und kaufe nur die Dinge, die du für diese Mahlzeiten benötigst. Wenn möglich, kaufe lokal oder regional ein.
Nimm wiederverwendbare Utensilien mit:
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Bringe deine eigene wiederverwendbare Wasserflasche, einen Kaffeebecher und tragbares Besteck mit. Eine Tragetasche ist auch praktisch, um deine Einkäufe ohne Plastik- oder Papiertüten zu transportieren.
Verwalte deine Daten effizient, minimiere Datenmüll:
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Alte E-Mails, Anhänge, Videos oder Bilder, die du nicht mehr brauchst, machen einen großen Teil deines Datenspeichers auf Handy, Laptop oder anderen elektronischen Geräten aus. Der Datenserver braucht Energie, um diese Bits und Bytes zu speichern. Das macht dein Gerät langsamer, und wenn er voll ist, musst du neuen Speicherplatz kaufen. Also räume auch hier von Zeit zu Zeit auf oder stelle intelligente „Mülltonnen“-Einstellungen ein.
Fun Tips

Bei allen guten Beweggründen: Spaß motiviert am meisten! Der sollte auf keinen Fall zu kurz kommen. Hier sind einige Ideen. In Eurem Change Club fallen Euch sicher noch mehr ein.
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Veranstalte einen „grünen“ Basteltag und mache Recycling für und mit Kindern zum Vergnügen: Verwende recycelte Materialien und von der Natur inspirierte Bastelarbeiten, um Neues zu schaffen.
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Spiele Reste-Roulette: Jeder bringt ein paar Reste zum nächsten Change Clubs Treffen mit und ihr tauscht sie aus. So entdeckt man auch neue Rezepte und Geschmacksrichtungen.
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Bewahre das Geschenkpapier, das du bekommst, auf und verwende es beim Verschenken wieder – versuche, kein Tesafilm zu verwenden, um das Geschenkpapier nicht zu beschädigen. Oder inspiriere andere, indem du Stoffbeutel als Verpackung verwendest – sie können wiederverwendet werden, es gibt sie in verschiedenen Farben und du sparst Zeit beim Einpacken der Geschenke.
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Verwandele deine Lebensmittelabfälle in Blumenerde – Wurmkisten sind eine gute Alternative für Balkone oder kleine Gärten. Probier’s aus!
SDGs
Mit Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung von Abfall tust du etwas für das Klima.
Darüber hinaus trägst du zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) bei, darunter zu diesen:
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Tipps & Informationen
Mehr Informationen
We must change how we live. Not only in politics and the economy, but also personally. Doing it alone is difficult. That is why I suggest creating Clubs, in which people can learn from each other and help one another to change their lives. There one would get recommendations for delicious vegetarian recipes, fairly traded textile brands, some would share their experiences with carsharing, others about how to grow vegetables on your roof, another would know a great way to reuse rainwater, and so on. The Clubs would work following the Weight Watchers principles: Motivation and exchange of experiences. Working title: Change Clubs. If you would like to help this project see the light of day, contact me.